Junioren U16 Bern Capitals
Xavier Naidoo sagt es schon - Alles kann besser werden (25.01.2010)
Zu früher Morgenstunde reiste eine dezimierte berner Mannschaft motiviert nach Biel. Einige Ausfälle wegen Abwesenheiten und Krankheiten waren auf dem Matchblatt zu sehen. Mit viel Engagement wollte man die Spiele angehen. Aber auch an diesem Tag konnten nur Teilziele in den Spielen erreichte werden. Die Punkte blieben bei Biel-Seeland und Floorball Köniz.
Die Erinnerungen an das Hinspiel waren noch vorhanden. Man hatte das Spiel mit einem Unentschieden beenden können. Die Devise war eindeutig. Gegner und Ball im Griff haben. Die Verunsicherung im Spiel der jungen Berner war zu sehen. Wartet man doch nun schon eine Weile auf ein Erfolgserlebnis. Und wenn der Ball dann nicht so will, gelingen die einfachsten Dinge nicht mehr. So kam es nicht unerwartet und absehbar, dass die Seeländer bereits in den ersten Minuten das Spieldiktat an die Hand nahmen und den Ball in unserer Defensive spazieren führten. Bis zur ersten Pause konnte der Rückstand mit 0 zu 3 einigermassen in einem annehmbaren Rahmen gehalten werden.
Mit schnellerem Passspiel, dem Backchecking und der Behauptung des eigenen Slots, wollte man die zweite Halbzeit in Angriff nehmen. Der Junge Elia Garbely (Junioren C) kam zu seinem ersten Einsatz auf dem Grossfeld in der Meisterschaft und wurde an die Seite seines Bruders gestellt. Der Ball konnte nun vermehrt in den Berner Reihen behalten werden. Auch die Abschlussversuche brachte den gegnerischen Torhüter zur einen oder anderen Abwehr. Daraus resultierte der Anschlusstreffer durch Sven Kummer. Leider war dies nur ein kurzes Aufflackern. Denn beinahe im Gegenzug wurde der alte 3-Tore Rückstand wieder hergestellt. Bis zur Schlusssirene war das Spielgeschehen anschliessend mit wenigen Ausnahmen im Griff von Bern Ost, es konnte aber kein weiteres Tor mehr bejubelt werden.
Fürs zweite Spiel gegen Köniz hatten sich die Trainer eine spezielle Taktik ausgedacht. Mit drei Verteidigern und drei Angriffsformationen, wollte man den Rhythmus hoch halten und im Spiel bleiben. Köniz mit einigen Spielern aus der U16 Inter-Mannschaft verstärkt, zeigte schon zu Beginn des Spiels, wer hier das Heft in der Hand halten wollte. Die taktischen Vorgaben konnten über weite Strecken eigehalten werden und auch offensive Akzente wurden gesetzt. Gefährliche Abschlüsse wurden jedoch nur auf das Tor von Bern Ost gezählt. Bis zur Pause wurde das Berner Bollwerk dennoch vier Mal bezwungen.
Mit der Veränderung auf zwei Linien zu reduzieren um den Gegner dennoch ein wenig zu fordern, versuchte man in der zweiten Halbzeit noch etwas zu reissen. Auf das erste Berner Tor, kam aber auch das fünfte Tor von Floorball Köniz. Die Kräfte liessen im Osten von Bern langsam aber sicher nach und Köniz machte nicht mehr so viel fürs Spiel. Etwas überraschend konnten die Berner das zweite Tor erzielen. Nun war die Luft aber endgültig draussen und kurz vor Schluss wurde der sehr gut aufspielende Lorenz Tobler noch 3-mal bezwungen. Nicht unverdient konnte Floorball Köniz das Spiel mit 8 zu 2 für sich entscheiden.
Für die letzten Spiele in der laufenden Saison wollen die Junioren U16 von Bern Ost nochmals alles geben und in den Trainings vollen Einsatz geben. Fortschritte und Siege bringen das Selbstvertrauen zurück und dies kann Berge versetzen. Daran helfen auch die Trainer mit und freuen sich trotz dieser Misere auf die bevorstehenden Wochen