Junioren U21 C Bern Capitals
Strafenfestival – Die Bern Capitals verlieren gegen Leader Schüpbach knapp mit 4:6 (13.11.2011)
In einer intensiv geführten Partie mit unzähligen Strafen und harten Zweikämpfen unterliegen die U21- Junioren dem souveränen Leader aus Schüpbach mit 4:6. Nach sehr gutem Beginn und kämpferisch einwandfreier Leistung, gelang es den Capitals nicht das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Am Ende agierten die Emmentaler cleverer.
Die Ausgangslage vor dem Spiel hätte unterschiedlicher nicht sein können. Auf der einen Seite der Leader aus dem Emmental und auf der anderen Seite, die arg ins Straucheln geratenen Capitals. Trotzdem sah man zu Beginn nichts von einem Niveauunterschied. Im Gegenteil, es waren die Hauptstädter, die das Zepter übernahmen und nach Toren von Arm und dem wiedergenesenen Kummer in Führung gingen. Leider schied Arm kurz darauf mit einer Gehirnerschütterung verletzt aus. Diesen Schockmoment aus Berner Sicht, nutzten die Emmentaler noch vor der Pause zum Anschlusstreffer.
Der zweite Spielabschnnitt begann sehr ausgeglichen und beide Teams kamen zu Chancen. Es waren die Gäste, die nach einem schönen Powerplay- Tor den Ausgleich erzielten. Die Reaktion der Hauptstädter folgte jedoch umgehend und Krenger haute den Ball nach einem Freistoss ins Lattenkreuz. Leider gelang es den Capitals nicht den Vorsprung in die Pause zu retten. Wiederum in Unterzahl kassierten sie einen Gegentreffer.
Das letzte Drittel begann denkbar schlecht für die Hausherren. Nach 78 Sekunden und einem Fehler in der Caps- Defense markierte Schüpbach den erstmaligen Führungstreffer. Was nun folgte waren haufenweise Strafen auf beiden Seiten und Fouls, die nicht aufs Unihockeyfeld gehören. Beide Teams zeigten sich nicht von ihrer Schokoladenseite. Nichts desto trotz wurde auch noch ab und zu Unihockey gespielt. Schüpbach baute den Vorsprung aus, die Berner reagierten ihrerseits wieder und kamen durch Kummer nochmals heran. Leider agierten die Hauptstädter in der Schlussphase zu wenig clever und kassierten noch einen weiteren Gegentreffer. Das Spiel endete somit unglücklich mit 4:6. Die Capitals konnten Schüpbach sicherlich fordern und drängten sie an den Rand einer Niederlage. Kampfgeist und Wille stimmten zu hundert Prozent. Was fehlte war die Konzentration aufs eigene Spiel und die Ruhe in hektischen Momenten. Zu oft liessen sich die Berner auf Diskussionen mit Schiedsrichter, Zuschauer oder Gegenspieler ein. Schüpbach wusste das gekonnt zu provozieren und auszunützen. Somit befinden sich die Hauptstädter wieder einmal mitten im Strichkampf. Ob sie den Sprung über den Strich bereits am kommenden Wochenende wieder schaffen, sehen Sie am Sonntag 20. November um 12:00 Uhr in Konolfingen.
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