Juniorinnen B Bern Capitals
Fehlende Puzzleteile zur Vorentscheidung (22.01.2012)
Nach einem starken Auftritt und dem Sieg gegen UH Lejon Zäziwil (3:7) war man voll auf Kurs die Tabellenführung zu verteidigen und auszubauen. Der Schritt zur Vorentscheidung in dieser Meisterschaft konnte dann aber leider nicht gemacht werden. Gegen die starken Distanzschützinnen aus Burgdorf liess man eindeutig zu viele Treffer zu und musste eine völlig unnötige 7:9 Niederlage hinnehmen
Mit dem Punktemaximum wollte man am vergangen Sonntag ein Puzzleteil mehr Richtung Finalrunde setzen. Mit 2 Siegen hätte man einen direkten Konkurrenten abschütteln können.
Im ersten Spiel duellierten sich die Caps mit UH Lejon Zäziwil. Möglichst rasch wollte man das Spiel in die Hand nehmen. Dies gelang auch sehr gut. Die Girls spielten sehr souverän, liefen viel und konnten sich in der Offensive gut entfalten. Einmal mehr kann man den Caps einzig die Chancenauswertung vorhaben. Genau dieses Manko hatte der Gegner nicht. Diese zeigten sich im Abschluss sehr effizient. So stand es zur Pause bloss 2:3 für die Hauptstädterinnen. Mit 2 Toren unmittelbar nach der Ruhezeit war das Spiel vorentschieden. Die Caps-Girls hatten das Geschehen jederzeit im Griff und scorten dann doch noch in regelmässigen Abständen bis zum Schlussresultat von 3:7.
Die Zauberinnen aus Burgdorf haben sich im letzten Spieltag mit einem Sieg gegen den damaligen Leader selber wieder ins Geschäft des Gruppensieges gebracht. Mit weiteren Punkten gegen den neuen Tabellenführer (Caps) konnten sie (nach Verlustpunkten) aus einem Spitzenduo ein Trio machen. Dementsprechend viel stand auf dem Spiel am Sonntagmittag.
Die Caps waren also gewarnt und man wusste um die Stärken der Burgdorferinnen. Folglich wollte man dem Gegner keine Weitschüsse zulassen und die Spielerinnen früh im Abschluss hindern. Nervös war der Beginn von beiden Teams. Etwas harzig gestalteten sich die ersten Spielminuten. Fehler sollten vermieden werden und dem Antagonisten wollte man keine Torchancen gewähren. Burgdorf zeigte sich dennoch etwas entschlossener und konnte einen Zweitore-Vorsprung erkämpfen. Die Bemühungen der Caps wurden noch vor der Pause belohnt, als man in Überzahl 3 Sekunden vor der Sirene den Ball etwas glücklich hinter die Torlinie buxieren konnte.
Nerven nicht verlieren, Abschlüsse nehmen und dem Gegner keine Distanzschüsse gewähren war der Plan für die folgenden Minuten. Erneut früh mussten die Caps wieder einem Rückstand hinterher rennen. Doch auch dieser konnte wieder ausgeglichen werden. Leider hatten die Caps aber die Weitschüsse über die ganze Spieldauer nie in den Griff bekommen und mussten noch zu viele weitere Treffer hinnehmen. Sie waren zwar sehr bemüht dies mit ihrem Offensivkönnen zu kompensieren. Diesmal reichte dies aber nicht aus. 8 Gegentreffer (+ 1 ins leere Tor) war eine zu grosse Hypothek und so musste man das Feld als Verlierer verlassen. Die Niederlage ist bestimmt hart. Aber es haben zu viele Kleinigkeiten nicht gepasst um ein weiteres Puzzleteil zu setzen.
Die Meisterschaft meint es aber in diesem Jahr sehr gut mit den jungen Capsfrauen. Nach wie vor können die Hauptstädterinnen den Gruppensieg aus eigener Kraft erkämpfen. Doch hierfür muss eindeutig eine Steigerung her. Es wird nur reichen wenn sämtliche Spielerinnen in den verbleibenden 3 Spielen mit Herzblut auftreten und alle Girls bereit sind „Drecksarbeit“ auf dem Spielfeld zu verrichten. Nur mit schön herausgespielten Toren gewinnt man keine Meisterschaft. Die Trainerinnen glauben weiter an die talentierte Truppe und hoffen, dass sich jede einzelne bewusst ist, dass sie ihren Beitrag leisten muss um das Puzzle zu komplettieren.
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